Herzlich Willkommen

auf meiner Internetseite. Hier erfahren Sie alles über mich und meinen Debütkrimi „Der Winter kann warten“, der im Südwestbuch-Verlag erschienen ist. Gerne können Sie die ersten Seiten meines Eifel-Krimis als Leseprobe einsehen. Über alle aktuellen Neuigkeiten halte ich Sie auf dem Laufenden. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue mich über Ihre Anregungen oder Feedback. Gerne können Sie auch meine Facebook-Seite besuchen.

Achtung! Mein Buch „Der Winter kann warten“ gibt es auch als eBook bei Amazon.de.

Meine Kindheit verbrachte ich in der Vordereifel.

Besonders fasziniert hat mich seit jeher die Kriminal- und Thrillerliteratur. Besonders gerne lese ich Simon Beckett, Henning Mankell und Sebastian Fitzek. Außerdem mag ich gute Krimi-TV-Serien wie beispielsweise "Sherlock", "Life on Mars" oder "Lie to me". Vor einigen Jahren begann ich mit dem Schreiben und schließlich auch mit meinem Debütroman "Der Winter kann warten". Eine Leseprobe des Eifel-Krimis finden Sie hier.

Nach meinem Abitur studierte ich deutsche und englische Literaturwissenschaft sowie Psychologie und Mediengermanistik in Trier und Gießen.

Erste journalistische Erfahrungen sammelte ich durch Praktika im Bereich TV, Radio, Print und Online. Anschließend absolvierte ich mein Volontariat bei einem Mediendienstleister. Danach arbeitete ich als PR-Managerin in einem IT-Unternehmen sowie aktuell als Online-Redakteurin.

Seit Ende 2011 bin ich Mutter von Zwillingsmädchen und lebe gemeinsam mit meinem Mann in einer kleinen Stadt in der Vulkaneifel.

Christine Diana Stark fotografiert von Alex Schaerer
Cover: Der Winter kann warten

Der Winter kann warten

Lillie Fuchs kehrt nach ihrem Studium in ihre beschauliche Heimatstadt in der Eifel zurück und beginnt dort ein Volontariat als Redakteurin einer Tageszeitung. Doch die spätherbstliche Idylle der Kleinstadt trügt: Eine junge Frau türkischer Abstammung wird brutal durch mehrere Messerstiche ermordet. Immer tiefer wird Lillie in die Geschichte hineingezogen, als sie erfährt, dass die Ermordete die Mitbewohnerin einer Freundin war. Zudem ist der ermittelnde Polizeibeamte Moritz Linde der Bruder von Lillies Exfreund. Tatsachen, die sie ständig in ein erneutes Gefühlschaos stürzen. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord ...

Und was hat es mit dem grausamen Hundeschänder auf sich, der in der Gegend sein Unwesen treibt?


Auf der Suche

Der lichte Laubwald duftete vielversprechend. Sie liebte dieses Gefühl hier ganz alleine zu sein und in Ruhe ihren Gedanken nachhängen zu können. Schritt für Schritt wählte sie bedächtig ihren Weg durch das Unterholz. Wurzeln und Geäst streckten sich ihr störrisch in den Weg, aber unermüdlich ging sie weiter. Sie wusste nicht, wie weit sie gegangen war. Aber ihre Suche aufzugeben, dass kam nicht in Frage. Nach einer quälend langen Zeit sah es gut für sie aus: Eine Lichtung reckte sich ihr entgegen. Grazil glitt sie mit ihren Sportschuhen über die letzten Hindernisse, dann blieb sie stehen.

Sorgfältig schaute sie sich um, dann fiel ihr Blick auf das, was sie gesucht hatte. Eine immense Ansammlung von Pilzen. Das würde eine exquisite Beilage ergeben. Die Eifel war bekannt für ihren Reichtum an diversen Pilzarten. Sie hatte bereits ihre Kindheit hier verbracht und war mit ihrer Mutter beinahe jedes Wochenende durch die Wälder gezogen. Sie kannte viele gute Stellen. Rasch sammelte sie die begehrten Leckerbissen ein.

Dann strich sie noch einmal über die Moosdecke. Weich und durch die letzten Sonnenstrahlen erwärmt streichelten die Pflanzen ihre Hand. Doch langsam brach die Dunkelheit herein.


Das Leben dahinter

Eine Schwester im weißen Kittel fragt mich sanft nach meinem Namen. Nichts. Es pocht in meinem Hirn. Verzweifelt suche ich in den Weiten der Gedanken nach meiner Identität. Eine Suche, die nicht mehr enden will...

„Was erwartest du bloß vom Leben, Süße? Wenn du durch eine Fußgängerzone gehst wird dich früher oder später immer ein Haufen Hundescheiße erwarten. Ja, du kannst die Augen verschließen und daran vorübergehen oder aber du stellst dich den Tatsachen. Jetzt wache ich seit drei Monaten jeden Morgen neben dir auf und jedes Mal wusste ich, dass der Tag kommen wird, an dem das nicht mehr so sein wird. Ich besitze dich nicht, nicht deinen sanft geformten Körper, nicht deine leicht gewellten Haare, nicht dein wunderschönes Gesicht. Es wird ein Tag kommen, an dem du mir deinen Hass ins Gesicht schreien wirst, an dem du dich an einen anderen Ort wünschen wirst, an dem dein Herz sich in zwei Teile teilen wird. Das Leben geht weiter. Aber ich, ich werde mit deinem Hass weiterleben müssen, genauso, wie ich mit all dem anderen Hass lebe. Es wird das geschehen, das immer passiert, wenn ein warmes Herz auf ein kaltes trifft. Nur der Hass kann mich reinwaschen. Wie soll ich sonst spüren, dass ich lebe? “